Mittwoch, 31. Mai 2017

Ansa Butterfly Sleeve Dress von named

Zur Zeit bin ich im Named-Fieber! Ich hatte zwar letztes Jahr schon das Selja Knot Tee von named genäht und für den MeMadeMittwoch - damals übrigens auch ausgerechnet vor dem blühenden Ginster- fotografiert. Aber anschließend hatte ich den weiteren Schnittmustern keine Beachtung geschenkt. 

Als ich vor kurzem das Tuuli-Kleid nähte, habe ich mir die anderen Named-Schnitte nochmal ganz genau angeschaut und finde inzwischen viele richtig toll, sehr modern, raffiniert und doch tragbar.  

Die Anleitungen lassen sich gut runternähen und sind zugleich eine Bereicherung der eigenen Nähkenntniss, da teilweise Verarbeitungstechniken gezeigt werden, die ich so noch nicht kannte.

Aber nun zum heutigen Kleid, dem Ansa Butterfly Sleeve Dress:

 

Das Kleid habe ich auf dem wunderbaren Nähwochenende Sewing by the Sea genäht, das wie immer perfekt und toll von Alexandra von Mamamachtsachen organisiert wurde.
Mal so richtig viel Zeit zum Nähen zu haben ohne sich um Alltagskram zu kümmern ist einfach schön. 





Und so konnte ich mich dem Kleid an dem langen Wochenende ausführlich widmen. Es war mein Zweitprojekt, und hat mich am wenigsten Zeit gekostet. Schon bei der ersten Anprobe hat das Kleid ganz gut gepaßt, Anpassungen habe ich dann auch keine mehr vorgenommen. Ich bin bei den Anproben meiner selbstgenähten Kleidung meistens gar nicht kritisch, wahrscheinlich weil ich zu ungeduldig bin, außer es paßt irgendetwas ganz offensichtlich nicht. 
Ansonsten trage ich die Sachen lieber erstmal und ändere später noch, wenn mir was nicht gefällt.


Der Stoff für dieses Kleid ist eine Art Viskose und nennt sich Lyocell bzw. Tencel  (= Eigenname). Was auf der Seite über die Faser steht, kann ich bestätigen: "Textilien aus Tencel sind saugfähiger als Baumwolle, sanfter als Seide und kühler als Leinen"

Bestellt habe ich den Stoff hier.



Allerdings knittert der Stoff sofort, wenn man das Kleid nicht auf den Bügel hängt, sondern nur irgendwo ablegt. Aber aufgebügelt ist es eigentlich sehr schnell.







Beim heutigen MeMadeMittwoch zeigt uns Sibylle das Lempidress von named. Der Schnitt würde mich auch interessieren!
LG Angela



Montag, 8. Mai 2017

Stoffdiät Update Mai 2017

Nähtechnisch liegen zwei sehr produktive Monate hinter mir. Dafür musste das Bloggen ein wenig in den Hintergrund treten, was aber auch zum großen Teil daran lag, dass ich keine Zeit zum Fotografieren gefunden habe, was wiederum am Wetter lag und leider aktuell noch liegt.

Mein Fazit zu März und April:

Im März habe ich "nur" 5 m Stoff verbraucht für:

- ein Archer Shirt (Grainline)
- den Trench Luzerne (Deer and Doe)

Im April aber sind es 28,3 m (!) für:

3 Kleider: einmal Tuuli, zwei Inaris (named)
2 Shirts: Kimono Tee und Blair Batwing Shirt (named)
3 Jeans: 3 mal Ginger (Closet Case Files)
3 Blusen: Nähtrends (--> wegen schlimmer Passformprobleme gleich ab in den Müll),
                Sophie (Schnittchen), Dove Blouse  (Megan Nielsen)
4 Schlafanzughosen burda (2 x Kind, 1 x Mann, 1 x für mich)
1 Rock: Pulmu Skirt (named)


Somit habe ich dieses Jahr von Januar bis April schon 38,3 m Stoff vernäht.

Aber auch 12,4 m gekauft, weil ich für zwei Kleider keinen passenden Stoff hatte. Außerdem hatte "Die Komplizin" an einem Sonntag Tag der offenen Tür. Auch da konnte ich nicht widerstehen und habe einen Jersey für das Batwing Shirt:



 und zwei Wintermantelstoffe gekauft:



Letztere sind Stoffe, nach denen ich letztes Jahr vergeblich gesucht hatte und für die ich auch schon konkrete Projekte im Sinn habe.

  
Ein paar Stoffe habe ich noch verschenkt,. Ich habe meine Stoffe nochmal grob durchgezählt und komme auf einen aktuellen Bestand von ca. 26 m.

Das geht ja eigentlich...


Wie soll es weitergehen?

Die letzten Meter Stoff werde ich noch vernähen. Die meisten Stoffe sind schon fest verplant.
Mein Ziel ist es nicht mehr so viele Stoffe auf einmal zu kaufen und zu sammeln, um mich von dem Stoffberg nicht unter Druck gesetzt zu fühlen.
Ich möchte während der Stoffdiät für mich eine Balance finden. Ich will einerseits versuchen meine Nähprojekte so zu planen, dass sie meine Garderobe sinnvoll ergänzen. Dies ist die vernünftige Seite. Andererseits ist Nähen aber meine Leidenschaft. Schwärmerei für Materialien und Schnitte, Ausprobieren und Spaß gehören einfach dazu.
Der erste Härtetest steht jetzt im Mai bei einem Besuch am Maybachufer an!

Küstensocke, die die tolle Aktion Stoffdiät auf ihrem Blog organisiert, fragt noch nach unseren Tipps für hohen Stoffverbrauch?
Ich habe ja meine Familie mit Schlafanzughosen benäht. Die Hosen sind schnell genäht und man kann so in kurzer Zeit viel Stoff verbrauchen. Das erschöpft sich natürlich irgendwann, denn Schlafanzughosen in rauen Mengen braucht kein Mensch. Aber immerhin konnte ich dadurch Stoffe verbrauchen, die mir für Blusen nicht mehr so 100% ig gefielen.

Ich bin gespannt, wie es den anderen Teilnehmerinnen des Projekts "Stoffdiät" ergeht. Bei Küstensocke gibt es wieder eine Linksammlung.

LG
Angela